Wasser in der Hocheifel

Ursprünglich zur Elektrizitätserzeugung gebaut, sind die Stauseen der Warche bei Bütgenbach und Robertville heute touristisch gut erschlossen und in warmen Sommern ausgesprochene Besuchermagneten. Die Anreise mit der historischen Vennbahn erhöht noch ihre Attraktivität. Der See von Robertville dient zusätzlich als Trinkwasserreservoir.
Freizeitspaß bietet auch der Kronenburger Stausee an der Kyll, der zum Schutz gegen Hochwasser gebaut wurde.
Das Wasser der Warche und der Holzreichtum der Umgebung begünstigten in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts die Entstehung der Malmedyer Papierindustrie. Deren Entwicklung und Technologien sind dort im Nationalen Papiermuseum eindrucksvoll dokumentiert.
Die Bergrücken der Hocheifel bilden eine Wasserscheide, die die einfallenden Niederschläge nach Nordwesten in die Maas oder nach Süden in Richtung Rhein abfließen lassen.






