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Historischer Bergbau in der Hocheifel

Führung im Besucherbergwerk Grube Wohlfahrt

Eisen- und Bleierzbergbau sind die Industrien, die auch das Landschaftsbild der Hocheifel im Lauf der Jahrhunderte verändert haben. Die Eisenerzgewinnung war ein bedeutender Industriezweig im oberen Kylltal. Der zur Schmelzhitze notwendige Brennstoff wurde aus Buchenholz gewonnen, das zur Holzkohle verarbeitet wurde.

Bleierz war ein weiterer Rohstoff der Hocheifel. Der Ortsname von Bleialf verrät ein Stück seiner Geschichte: schon seit dem 11. Jahrhundert wurde das Erz hier gewonnen. Während einer sehr produktiven Zeit im letzten Jahrhundert waren dort etwa 1000 Menschen beschäftigt.

Danach sank die Produktion jedoch stetig und wurde 1954 eingestellt. Zu den früheren Arbeitsmethoden und -bedingungen bietet der Bergwerksverein St. Barbara in Bleialf Führungen durch den Mühlenberger Stollen in der Grube "Neue Hoffnung" an.
Bleierz wurde auch in der Grube Wohlfahrt bei Rescheid südlich von Hellenthal abgebaut. Im Besucherbergwerk werden täglich Führungen angeboten.

Wo sich Hoch- und Rureifel treffen, im Bereich der Oleftalsperre, gibt es Schiefervorkommen von sehr feiner und stabiler Qualität. Hier wurde in der Vergangenheit Dachschiefer gewonnen, und die ehemaligen Abbauplätze lassen sich dort im Gelände noch erkennen. Sie werden bei den Führungen des Naturparks vorgestellt.



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