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Wasser im Hohen Venn

Vennwasser mit Schaum
Wenn Sie zu Fuß im Hohen Venn unterwegs sind, sollten Sie mit Gummistiefeln und Regenschirm ausgerüstet sein. Denn Wasser ist das alles bestimmende Element im Hohen Venn. Es fallen große Mengen an Regen und Schnee auf die Hochebene mit ihren sanft gewölbten, kaum erkennbaren Erhebungen und flachen Tälern. Die hohen Niederschlagsmengen ließen seit der Eiszeit die europaweit bedeutenden Hochmoore entstehen.

Charakteristisch für die Hochmoore ist ihre meterdicke Torfschicht. Das Niederschlagswasser wird vom Torfboden wie mit einem Schwamm aufgesogen. Was er nicht aufnehmen kann, fließt über Bäche ab und speist die Talsperren im benachbarten Eifelvorland, in Rureifel und Hocheifel.

Weißliche Schaumkronen in den Vennbächen deuten nicht etwa auf Wasserverschmutzung hin, sondern sind ein Zeichen dafür, dass sich im Wasser Stoffe aus lehmigem Untergrund und torfigem Boden miteinander vermischen. Manchmal sind Bachabschnitte auch rötlich gefärbt, ein Hinweis auf stark eisenhaltige, kohlensaure Quellen.



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