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Die in den Naturschutzgebieten des Hohen Venns heimischen Pflanzenarten spiegeln die besonderen Lebensbedingungen auf torfigem Boden und in feucht-kühlem Klima wieder. Sie sind typische Vertreter von Moorheiden und Mooren.

Trockenheide im Brackvenn

Lebensraum "Trockene Moorheide"

Auf lehmigen Böden, von denen das Wasser schnell abfließt, findet man die Trockenheiden: sie sind halbnatürliche Landschaften, entstanden durch das Abholzen des ursprünglichen Buchenwaldes.

Moorheide

Lebensraum "Feuchte Moorheide"

Auf Böden mit einer dünnen Torfschicht (weniger als 50 cm) findet man den Lebensraum der Moorheide.

Sumpfveilchen

Lebensraum "Niedermoor"

In nassen Gebieten am Rande von Bächen oder im Einflussbereich von Quellen variiert die Mächtigkeit der Torfschicht zwischen 50 und 150 cm.

Hochmoor

Lebensraum "Hochmoor"

Auf wasserundurchlässigen Böden, von denen das Wasser außerdem nur langsam abfließt (wie am Grunde von Lithalsen, oder am Grunde eines Landschaftssattels) kann sich abgestorbenes Pflanzenmaterial nur schwer zersetzen und sammelt sich in einer dicken Torfschicht an.

Text: Carine Taffein

Bilder:

Moorheide, Niedermoor, Erica tetralix, Eriophorum vaginatum, Sphagnum spec.
Naturparkzentrum Botrange

Trockenheide, Hochmoor, Vaccinium myrtillis, Vaccinium vitis-idaea, Viola palustris
Maria Pfeifer

Comarum palustris, Drosera rotundifolia, Gentiana pneumonanthe, Narthecium ossifragum, Polygonum bistorta, Scirpus caespitosus, Vaccinium oxycoccus
Frank Wagner

 



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