
Naturschutz im Rurtal
Wie kein anderer Naturraum im deutsch-belgischen Naturpark wird die Rureifel durch die Rur und ihr tief eingeschnittenes Tal geprägt. Das Rurtal begeistert durch wertvolle Biotope und attraktive Szenerien.
Die Quelle entspringt auf belgischer Seite in den geschützten Moorgebieten des Wallonischen Venns. Hier färbt der Torf der Hochmoore das Wasser braun. Im Oberlauf zwischen dem Venngebiet und Monschau rauscht der Bach mit ungestümem Temperament zu Tal. Wegen seines Gebirgsbachcharakters und der entsprechenden Wasserfauna ist er auch dort unter Naturschutz gestellt.
Weiter talabwärts, zwischen Nideggen und Heimbach, ist die Rur ein ausgewachsener Fluss, der sein Bett tief in den roten Sandsteinfelsen eingegraben hat. Mit der Ruraue bei Nideggen birgt die Landschaft ungewöhnliche ökologische Kleinode.
Die Rur muss vielfachen Ansprüchen genügen: sie soll Trinkwasser liefern, der menschlichen Freizeit und Erholung dienen, und Lebensraum für seine natürlichen Bewohner, die Pflanzen und Tiere sein. Felsen und Wasser im Rurtal werden von Tier und Mensch gleichermaßen beansprucht.
Die imposanten Felsvorsprünge bei Nideggen sind Lebensraum für Falke und Uhu, ziehen aber auch viele Kletterer an. Ähnlich ist es mit dem Fluss tief unten im Tal: Eisvogel und Wasseramsel müssen sich ihre Jagdreviere mit Kanufahrern teilen. Mit der Einrichtung von Schutzgebieten und einer eingeschränkten Nutzung von Felsen und Fluss für Sportler wurden die Nutzungskonflikte entschärft, aber noch sind nicht alle Probleme gelöst. Der deutsch-belgische Naturpark thematisiert die Spannungen und ihre Geschichte bei einer Führung durch eines der betroffenen Gebiete.
Die Rur muss vielfachen Ansprüchen genügen: sie soll Trinkwasser liefern, der menschlichen Freizeit und Erholung dienen, und Lebensraum für seine natürlichen Bewohner, die Pflanzen und Tiere sein. Felsen und Wasser im Rurtal werden von Tier und Mensch gleichermaßen beansprucht.
Die imposanten Felsvorsprünge bei Nideggen sind Lebensraum für Falke und Uhu, ziehen aber auch viele Kletterer an. Ähnlich ist es mit dem Fluss tief unten im Tal: Eisvogel und Wasseramsel müssen sich ihre Jagdreviere mit Kanufahrern teilen. Mit der Einrichtung von Schutzgebieten und einer eingeschränkten Nutzung von Felsen und Fluss für Sportler wurden die Nutzungskonflikte entschärft, aber noch sind nicht alle Probleme gelöst. Der deutsch-belgische Naturpark thematisiert die Spannungen und ihre Geschichte bei einer Führung durch eines der betroffenen Gebiete.

