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Sie sind hier : Landschaften - Hocheifel
Im Krater des Steffelnkopfes

Feuer und Wasser

Die letzten Vulkanausbrüche der Eifel liegen nur etwa 10.000 Jahre zurück. Dies ist - geologisch gesehen - allerjüngste Erdgeschichte, und zahlreiche Zeugnisse dieser Periode sind heute noch erhalten. Einen interessanten Einblick in das faszinierende Geschehen des Vulkanismus erhält man in der von Maaren und Basaltkuppen geprägten Landschaft rund um den Ort Steffeln südlich von Stadtkyll.

Bis Steffeln zieht sich der nordwestliche Ausläufer eines Vulkanfeldes, das zwischen Ormont-Hallschlag und Bad Bertrich liegt. Kohlensäureaustritte und CO2 - haltige Mineralquellen in der gesamten Vulkaneifel zeugen heute davon, dass die Vorgänge noch nicht ganz abgeschlossen sind. Der Bereich der Ortsgemeinde Steffeln mit seinem Ortsteil Auel weist sechs verschieden große Trockenmaare sowie eine Reihe von Vulkankuppen auf.

Der Schlackenkegel des Steffelnkopfes ragt selbst nach dem Abbau von Basaltschlacken noch in auffälliger Weise heraus. Der erloschene Vulkan zeigt eine Besonderheit: hier kreuzen sich zwei Basaltgänge im Schlotbereich - die Lava wurde also durch verschiedene Gänge nach oben befördert. Einen solchen Schlot zeigen nur sehr wenige Vulkane der Eifel. Auch die Fallablagerungen des Kraterrandes und der angeschnittene Untergrund aus Buntsandstein lassen ein vielfältiges Bild der Entstehung dieses Vulkanberges erkennen.

 



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